Wo heute das Papaver 33 steht, stand einst in  bündnerischer Tradition gebaut, ein kleiner Stall. Die Spuren der Jahrhunderte, die Vergänglichkeit der Bausubstanz hatten die Festigkeit, die Brauchbarkeit und die Schönheit verlassen. 

Im Wandel des Zeitgeistes ist das Bedürfnis einer Umnutzung in ein Stimmungsvolles Wohnhaus notwendig geworden.


Das Papaver steht angebaut neben dem alten Wohnhaus der Familie Aubry.
Im Ursprung der alten Bauweise und der Urmaterialien Holz, Stein, Ton und Kalk, steht das Neue neben dem Alten. Davor liegt wie ein wundersames Bild der  Blumen – und Gemüsegarten. 

 

Die Kraft der natürlichen Baumaterialien ist spürbar im äusseren Betrachten und im Sein der Innenräume und schaffen ein ganz besonderes Ambiente. Fast durch den Garten kommend tritt man in einen grossen hellen Raum, er ist Küche und Wohnraum zugleich. Im Herausschauen betrachtet man das Wachsen der Blumen und der Gemüsepflanzen. Nordseitig liegt die Talseite der Surselva, abgeschirmt von Obstbäumen und Pflanzen, davor liegt ein grosser Platz mit Feuerstelle und einem Steintisch zum Draussen verweilen. Angegliedert an den Wohnraum ein besonderes Badezimmer in Tadelakt und reinem Kalk gefertigt. Die Böden leicht beheizt aus einheimischem Verrucano-Stein. Im Obergeschoss  ein grosser Schlaf, Studier -und Arbeitsraum, die Böden und die Decke aus breiten Safier Holzriemen, die Wände aus Kalk, pigmentiert. Die Einrichtung ist schlicht und fein.

 

 

Adresse

Fir 33  

7127 Sevgein 

Graubünden

www.papaver33.ch

Planung

Genossenschaft blokk

Bahnhofstrasse 37

4900 Langenthal

Projektphase

Fertigstellung 2010